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Es werden Posts vom Mai, 2018 angezeigt.

Bürgergenossenschaft – Vereine und Gruppen sind ideale Partner

Auf den ersten Blick könnte es nach „Spannung“ aussehen. Ist es aber nicht, denn beides ergänzt sich vorzüglich.
Warum? Ein Grund ist, dass in den Vereinen sozusagen die Mitglieder „abschmelzen. Waren 1990 immerhin 62% der Bundesbürger Mitglied in wenigstens einem Verein, sind es heute „nur“ noch rund 44%. Trotzdem, es gibt in Deutschland rund 600.00 Vereine.
Prof. Ulrich Reinhardt (BAT-Stiftung für Zukunftsfragen) erkennt folgende Herausforderungen für Vereine um eine Trendumkehr und mehr Zukunftsfähigkeit: „ Der demografische Wandel wird das Vereinsleben ebenso beeinflussen wie die ständige Zeitkonkurrenz zwischen Alltag, Konsum und Kommerz, Familie und Freunden, Medien- und Mußebedürfnisse. Er bringt es auf den Punkt:
·„All dies wird zu einem Umdenken in den Vereinen führen“ …
Und genau für dieses „Umdenken“ bietet sich die Zusammenarbeit mit einer Bürgergenossenschaft an.
Vereine konzentrieren sich auf – je nach Bereich – eher sportliche, kulturelle, sozial-karikative oder ähnlich de…

Bürgergenossenschaft – Wenn vorsorgen und versichern, dann bitte intelligent („Prevention-Coop“)

(Auszug aus dem Buchprojekt: Bürgergenossenschaften )
Eine bereichsbezogene Vorbemerkung zum Thema "Vorsorge"
Wir sind uns durchaus darüber im Klaren, dass die Themen „Vorsorge und Versicherung“ umstritten sein könnte, vor allem wenn man es mit einer Bürgergenossenschaft verbindet. Das mag im Modell „Bürger-Sozial-Genossenschaft“ auch so sein. Aber wir gehen bei „Bürgergenossenschaft“ davon weg, einfach ungelöste Themen zu ignorieren, weil sie irgendwie nicht in unser „Weltbild“ zu passen scheinen. Man kann durchaus die Meinung vertreten, dass eigentlich niemand eine „Versicherung“ benötige, weil ein wirklich bewusster lebender Mensch bei der Vokabel „Zufall“ den Kopf schütteln könnte. Nun, um diesen „Zufall“ herum hat sich ein großes Wirtschaftsfeld breit gemacht, das von den Themen „Angst“, „Risiko“ „Unsicherheit“ und „schlechtes Gewissen“ gut lebt. Fast jeder Bürger hat eine oder mehrere Versicherungen „eingekauft“ oder besser sich „verkaufen lassen“. Wir wagen die Prognose…

WIRMarkt - Das „virtuelle Kaufhaus“ einer Bürgergenossenschaft

Vor allem in ländlichen Regionen, wird beklagt, dass besonders ältere Menschen oder Menschen mit geminderter Mobilität, kaum mehr in der Lage sind, die wichtigen „Waren des täglichen Bedarfs“ zu decken. Bäcker, Einkaufsladen, Fleischerei, das alles ist in vielen Dörfern schon ganz verschwunden. Was geblieben oder eher gekommen ist, sind „fahrbare All-Anbieter“, die einmal in der Woche – an mehreren Halteplätzen – solche Waren anbieten. Zu selten, zu wenig frisch, zu geringe Auswahl, zu teuer. Das sind die Äußerungen der Bürger, die darauf angewiesen sind, von diesen Angeboten Gebrauch zu machen. Manche können ausweichen, sie kennen jemand, der sie mitnimmt oder sie nutzen den Bus, was aber auch wiederum für viele ältere oder gebrechliche Menschen unmöglich ist.
Dieser Zustand ist mit dafür verantwortlich, warum ländliche Regionen immer mehr an Attraktivität verlieren.
Wir zeigen, dass dies nicht so bleiben muss. Eine regionale oder örtliche Bürgergenossenschaft könnte solche Leistungen u…